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hmmmm. Nachdem ich es mir auf der Decke, die mir der Kerl - der heißt Jifu, ja genau so war's. - gegeben hat, gemütlich gemacht habe - das Kissen wollte ich nicht auch noch beanspruchen. Ich überreizte schon immer ungern die Gastfreundschaft anderer. Die Decke hatte ich auch nur genommen, weil dieser Boden in den Steinmonstern so hart war. Ich versuchte, den Abend noch einmal an mir vorbeiziehen zu lassen, damit ich morgen nicht schon wieder alles vergessen hatte. "Ich bin gerade in einem Steinmonster. Sogar in einem sehr großen. Nein, sie heißen Heuser. Und ich war gerade in einem.... in einem... Moment mal. Jifu war Schulmeister, ja genau. Dann bin ich in einem Schulmonster. - Nein, Schulhaus. Ja genau. Puh." Es war wirklich schwer. Es ist so viel passiert wie sonst nicht in einer ganzen Mondzeit¹, und ich befand mich in einer derart ungewohnten Umgebung, dass ich mich ganz unwohl fühlte. Ich krallte meine Hand um den Schlagstock von meinen Eltern, nur für alle Fälle. Ich konnte nicht schlafen, obwohl ich immer müder wurde.
Als mir schon ein Augenlid unkontrolliert zu zucken begann, war es schon lange hell draußen und die anderen beiden wachten auch langsam auf. "Guten Morgen! Habt ihr beide gut geschlafen? Parak - das war doch dein Name? - du hast ja gar nicht das Kissen unter deinem Kopf, das ich dir gegeben habe." Was hatte er nochmal gefragt? Ich bekam das nicht so ganz mit, ausgelaugt, wie ich es vor Müdigkeit selten vorher war. Ich drehte meinen Kopf nur träge zu ihm und starrte ihn fragend an. Das Augenlid begann heftig zu zucken. Ob das an der Bewegung lag? Jedenfalls schreckte etwas Jifu zurück. Aber was? Langsam verstand ich die in meinem Kopf widerhallenden Worte Jifus. "Äh, nein. Ich habe nicht so gut geschlafen. Aber dafür kannst du nichts. Eigentlich habe ich gar nicht geschlafen. Und das Kissen brauche ich nicht unbedingt, also nehme ich es auch nicht, weil es sonst nur Umstände für dich bedeutet.", während dieser Antwort, die mir wie eine stundenlange Rede vorkam, richtete ich mich so gut es ging, mit aller Zuhilfenahme meines Schlagstockes, auf. Puchi, der dicht bei mir schlief, wachte dadurch auf und krabbelte gleich putzmunter auf mir herum. Nachdem auch Nino geweckt wurde - der sich anscheinend pudelwohl in dieser mir mehr als fremden Umgebung fühlte - lehnte ich unhöflicherweise Jifus mehr als gastfreundliches Angebot eines Frühstücks ab. Ich hatte keinerlei Appetit. Später sollte ich merken, dass ich durch meine Müdigkeit lediglich meinen Hunger nicht spürte, sonst hätte ich ganz bestimmt genauso viel gegessen wie dieser Vielfraß Nino. Die beiden anderen unterhielten sich, aber ich konnte mir nicht merken, was sie sagten. Ich vergaß schon den Anfang eines Satzes, bevor dieser vollendet war, auch wenn es nur ein "das Essen schmeckt aber gut." gewesen wäre. Nach einer gewissen Zeit, in der ich 50 Jahre gealtert sein muss (denn ich fühlte mich beim Aufstehen von diesem Stuhl träger und unbeweglicher als unser Dorfältester aussah. Und der hat schon mehr als nur zwei rote Monde gesehen), brachen wir auch gleich vormittags auf. "Zu einem See gehts jetzt. Ja genau.", dachte ich mir, nur um mich sicherer zu fühlen. Ich stapfte den anderen beiden so schnell es ging (also auch mit vollem Einsatz meines "Wanderstocks") hinterher, aber irgendwie nutzte es nichts. Sie mussten ab und an immernoch stehen bleiben, nur damit ich sie nicht aus der Sicht (die mir auch schon schleierhaft wurde) verlieren würde. Ob mich eine junge Löwenschildkröte überholt hätte? Jedenfalls krabbelte Puchi wie tausend Nadeln durch meine Kleidung. Ich bräuchte nur eine Umgebung, in der ich mich sicher fühle, dann würde ich auch gut schlafen können. Ja, ganz sicher.
_______________________________________ ¹Mondzeit: wie in unserer Realität auch die Dauer eines Mondzyklus - 28 Tage
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